studien

BZ 2020+
Stadtentwicklungskonzept Bozen

Ort

Bozen

Bauherr

Unternehmerverband
Südtirol/span>

Planung

Roland Baldi Architects
Michele Stramandinoli
Prof. Alberto Bramanti
Dott. Davide Zanon

Mitarbeiter

Rosita Izzo
Harald Kofler

data

2008

Neue urbane Erlebnisräume entstehen durch die behutsame Verbindung von Tradition und Moderne: Der alte Gemeindebauleitplan war abgelaufen, Südtirols Unternehmer sahen darin eine einmalige Chance, sich bei der Erstellung des neuen Bauleitplans aktiv einzubringen. Auf Anraten des damaligen Stadtrates für Urbanistik, Arch. Silvano Bassetti, gab der Unternehmerverband Südtirol eine Studie zur strategischen Entwicklungschance in Auftrag. In Zusammenarbeit mit Unternehmern, Urbanisten, Architekten und Ökonomen wurde ein ganzheitliches stadtplanerisches Konzept erarbeitet, bei dem wirtschaftliche, kulturelle und ökologische Faktoren einfließen und sich in wechselseitigen Beziehungen zueinander befinden. Zu den erarbeiteten Themen, zukunftsfähige Orte für Wohnen und Freizeit, Arbeiten, Bildung, mit Raum für Handel und Kultur, für Aufenthalt, Begegnung und Mobilität zu schaffen, bietet die Studie einen Maßnahmenkatalog. Ebenso vielfältig und facettenreich, wie die künftige Entwicklung der Stadt.

Corporate Design Sraßenstützpunkte

Ort

Süd Tirol

Bauherr

Autonome Provinz Bozen

Planung

Roland Baldi Architects

Mitarbeiter

Karin Kretschmer
Harald Kofler

data

2010

2700 km Straßen muss der Straßendienst der Landesverwaltung Südtirol instand halten. Dafür stehen strategisch günstig gelegene Straßenstützpunkte zur Verfügung, die Depots für Streugut, Garagen für Winterstreufahrzeuge sowie teilweise Büros mit Nebenräumen beherbergen. Aufmerksamkeit erregen, Identität zeigen: Für die heterogenen Standorte wünschte sich die Landesverwaltung ein einheitliches architektonisches Konzept mit hohem Wiedererkennungswert, Adaptierbarkeit an die unterschiedlichsten Situationen, Prägnanz und Klarheit, das räumlichen und funktionalen Ansprüchen gerecht wird. Das Konzept soll bei der Realisierung von Neubauten sowie bei der Umstrukturierung von bestehenden Bauhöfen angewendet werden. So entstand die Corporate Architecture der heutigen Straßenstützpunkte, die aufgrund ihrer flexiblen Modulbauweise an die unterschiedlichen Situationen vor Ort angepasst werden kann. Die durchgängige Typik der Architektursprache mit hoher Prägnanz gewährleistet eine spontane Identifikation der Gebäude als Straßenstützpunkt.