Wohnbau Angerweg

Wohnbau Angerweg

Wohnbau Angerweg

Ort

Meran

Bauherr

Wohnbaugenossenschaft Siedlungswerk St. Albuin – Arche im KVW

Planung

Roland Baldi Architects

Team

Roland Baldi
Karin Kretschmer
Natalie Weber
Harald Kofler

Fertigstellung

2010

 

 

 

Foto

Roland Baldi Architects
Das Mehrfamilienhaus liegt in dem historischen Ortskern von Eppan und unterliegt dem Ensembleschutz. Zur Gewinnung einer zusätzlichen Wohnung und der energetischen Sanierung des Bestandes wurde das ursprüngliche Zeltdach abgetragen und durch ein etwas höher gesetztes Satteldach ersetzt. Dacheinschnitte ließen großzügige Terrassen entstehen, die zusammen mit den großen Fenstern in den Giebelflächen die Wohnung mit Licht durchfluten und zudem herrliche Ausblicke auf die Mendel und das Etschtal offenbaren. Ansprüche des Bauherrn und der Gemeinde an das Dach (Eindeckung mit Mönch und Nonne, Dachüberstand, Überdachung der Balkone) führten zu der etwas eigenwilligen Dachform, die dem Gebäude seinen individuellen Charakter verleiht. Die hellgraue Fassade reiht sich auffällig unauffällig in ihre Umgebung ein. Das historische Motiv der gemalten Fensterrahmen wird bewusst eingesetzt, um die kleinen Fenster optisch größer erscheinen zu lassen und dem Gebäude seine hermetische Verschlossenheit zu nehmen.

Straßenstützpunkte Graun, St. Pankraz, Sigmundskron

Straßenstützpunkte Graun, St. Pankraz, Sigmundskron

Straßenstützpunkte Graun, St. Pankraz, Sigmundskron

Ort

Graun, St. Pankraz, Sigmundskron

Bauherr

Autonome Provinz Bozen

Planung

Roland Baldi Architects
Thomas Simma

Team

Roland Baldi
Thorsten Götz
Thomas Kienzl
Sigrid Fischer-Colbrie

Wettewerb

2004

Fertigstellung

2006

Foto

Oskar Da Riz

Die Besonderheit des Gebäudes liegt in der Fassade: Der matt schimmernde kristalline Glanz der homogenen Hülle erweckt den Eindruck von Schnee. Eine Assoziation, die auf die Produktpalette des Unternehmens verweist, die zu den weltmarktführenden Herstellern von Anlagen zur Kunstschneeerzeugung zählt. Die Struktur der Fassade lässt die einzelnen Geschossebenen erkennen. Die ganzflächige Verkleidung aus opakem Profilbauglas ermöglicht eine natürliche Belichtung sämtlicher Produktions- und Lagerhallen, wie durch eine Schneedecke hindurch wird das Tageslicht mild und homogen in den Innenraum gestreut. Die diversen Arbeits- und Funktionsbereiche des Betriebes sind innerhalb des Gebäudes vertikal angeordnet. Die entsprechenden „Geschossschichten“ sind teilweise gegeneinander verschoben und bilden so unterschiedliche Außenräume, zum Beispiel die Überdachung der Rampe oder die Testfläche für Schneekanonen.

Gewerbepark SynCom

Gewerbepark SynCom

Gewerbepark SynCom

Ort

Brixen

Bauherr

SynCom KG des Dr. Kurt Baumgartner

Planung

Roland Baldi Architects

Team

Roland Baldi
Rodolfo Zancan
Christa Mair
Karin Kretschmer
Thorsten Götz

Wettbewerb

2001

Fertigstellung

2004

Foto

Oskar Da Riz

Preis

2005
Premio Architettura
Città di Oderzo, Auszeichnung 

Der Gewerbepark Syncom ging als Siegerprojekt eines von einem privaten Unternehmer international ausgeschriebenen Planungswettbewerbes hervor. Das Grundkonzept des Gebäudes ist eine flexible und zugleich übersichtliche Struktur, die die Ansiedlung verschiedener Betriebe ermöglicht. Eine klare gestalterische Unterteilung des Baukörpers macht die verschiedenen Bereiche bereits von außen ablesbar. Der kompakte, stützenfreie Sockel des Gebäudes, gebildet vom Erdgeschoss und dem ersten Obergeschoss, beherbergt die Gewerbebetriebe. Die einzelnen Ebenen werden nur durch Zwischenzonen mit Treppen und sanitären Anlagen unterteilt, die zugleich eine tragende Funktion übernehmen. Das obere Geschoss ist für kleine LKWs über eine Rampe erschlossen. Im darüberliegenden dreigeschossigen, mäanderförmigen Baukörper befinden sich die tertiär genutzten Flächen und die Dienstwohnungen. Die gewundene Form gewährt den drei gemeinschaftlichen Höfen großzügig Raum. Jedes der drei Treppenhäuser ist in einer anderen kräftigen Farbe gestaltet und erlaubt mit verblüffender Einfachheit eine übersichtliche Orientierung.

Umbau und Erweiterung Privathaus

Umbau und Erweiterung Privathaus

Umbau und Erweiterung Privathaus

Ort

Bozen

Bauherr

Privat

Planung

Roland Baldi Architects

Team

Roland Baldi
Thomas Kienzl
Rodolfo Zancan
Rinaldo Zanovello

Fertigstellung

2003

 

Foto

Oskar Da Riz
Ochsenreiter

In der historischen Altstadt von Bozen gelegen, reagiert das Gebäude spezifisch auf die umgebenden Bedingungen. Das Projekt sah die Sanierung und Erweiterung eines Teils des kleinteiligen Häuserkonglomerates an der Gerbergasse vor, dessen auffälligstes Merkmal die Unterschiedlichkeit der einzelnen Gebäude, inklusive einer Ruine, war. Das giebelständige Haus an der Gasse wurde entkernt, und die Fassade saniert. Die Ruine wurde durch einen in ihren Abmessungen identischen Baukörper mit moderner Formensprache neu interpretiert. Das an den Hof angrenzende Gebäude sowie der zentrale Bereich des Häuserblocks wurden um zwei Etagen aufgestockt; die verschiedenen Baukörper wurden durch eine vielgestaltige neue Dachlandschaft nach oben hin abgeschlossen. So entstand Raum für Wohnungen, eine Galerie und ein Atelier. Die bewusst dezenten Materialien unterstreichen die räumliche Klarheit und sind eine Hommage an den Gewerbecharakter der früheren Gebäudenutzung.